Geräteturnen (weiblich) 

Turnen als Traditionssportart der DTG an Ihrem Hauptstandort in der westliche Innenstadt.

Hier sind alle Kinder, die Interesse und Spaß am Turnen haben und regelmäßig ins Training kommen möchten, herzlich willkommen. Die Kids bewegen sich, haben Spaß, und sind trotzdem immer motiviert und diszipliniert bei der Sache, denn es geht ja auch immer mal wieder darum, auf Wettkämpfen das Erlernte zeigen zu können. Das Einstiegsalter für unsere Wettkampfgruppen im Turnen liegt durchschnittlich im fünften bis sechsten Lebensjahr. Daneben bieten wir aber auch ein allgemeines Turntraining für Mädchen und Jungen an.

Die DTG sucht zur Verstärkung des Trainerteams immer wieder qualifizierte Übungsleiter, die Interesse haben,  turnerisches Grundlagentraining anzubieten und Spaß am Wettkampfsport zu vermitteln. Sowohl an unserem Standort in der Innenstadt, wie auch zur Betreuung verschiedener Gruppen an der Stadtkrone Ost.

Kontakt: Manfred Hagedorn, Tel:0231-162719

 

Tag

Uhrzeit

Ort

Übungsleiter(in)

Montag

16.00-18.30 Uhr

Leibniz Gymnasium

S. Hagedorn, J. Ernst

Freitag

16.30-19.30 Uhr

Leibniz Gymnasium

S. Hagedorn, K.Ewert

täglich

16.00 Uhr

KTV Halle Lissaboner Allee

ausgesuchter Kreis

Aktuelles:

Relegationswettkampf Gauliga

Zitterbalken verhindert Aufstieg


Nach einer grandiosen Saison in der Gauliga 1 konnte sich die Mannschaft um Kathrin Ewert, Frederike Halle, Larissa Hill, Sofia Dvorska, Helena Siebert und Fee Lieber für die Relegation der Landesliga 2 qualifizieren.

Am 08.10. in Sendenhorst ging es dann um den Aufstieg. Drei potenzielle Absteiger versuchten ihren Platz gegen neun Landesliga-Anwärter zu verteidigen. Die normalerweise ersten vier Mannschaften qualifizieren sich dann für die Landesliga.

Die Mannschaft der Dortmunder Turngemeinde (KTV), unterstützt durch Ronja Siebert, ging hochmotiviert, wenn gleich sehr angespannt, an das erste Gerät, dem Boden. Hier ging die Strategie perfekt auf: Mit einer tollen Darbietung legte Larissa vor, Frederike, Helena und Sofia zogen nach und konnten jeder noch ein Zehntel draufpacken. Damit war ein solider Ausgangspunkt im Ranking gesichert.

Am Sprung jedoch lief es nicht ganz so gut. Schon lange die Schwachstelle der Mannschaft, wollten auch an diesem Tag die Sprünge von Larissa, Sofia und Helena nicht so recht gelingen. Ihre neuerlernten „Halb-Halb“ Sprünge wurden wenig honoriert. Nur Frederike konnte eine gute Wertung einfahren.

Am Barren jedoch konnte die Mannschaft den Rückstand wieder einholen. Ronja, Kathrin, Frederike und Sofia gingen ans Gerät. Nachdem Ronja im Einturnen noch die Elemente hin und her tauschte, weil die Übung nicht zu ihrer Zufriedenheit klappte, funktionierte die Version, für die sie sich dann entschied, tadellos: Ronja und Kathrin fuhren die Höchstwertungen für die Mannschaft ein. Am Barren konnte damit die dritthöchste Mannschaftswertung des Wettkampfes erreicht werden.

Mit den vorausgegangenen Geräten konnte sich die Mannschaft im Mittelfeld platzieren. Normalerweise kann sich die Mannschaft am Balken dann den Erfolg sichern, doch an dem Tag war der berüchtigte Zitterbalken leider der Endgegner. Zwar ging es einigen Mannschaften genauso, trotzdem konnte sich die Mannschaft nicht mehr nach vorne arbeiten. Ronja und Helena mussten gleich mehrfach absteigen und Fee blieb zwar oben, aber konnte mit einer Zitterpartie auch nicht mehr Punkte holen. Einzig Sofia konnte der Nervosität und dem steigenden Druck durch die vorangegangenen Stürze standhalten. Sie ging als Letzte ans Gerät und konnte zwar mit einem Sturz, aber ansonsten sauberen Höchstschwierigkeiten die fünftbeste Wertung des gesamten Wettkampfes erturnen.

Bei der Siegerehrung waren sich alle relativ sicher, dass es nicht ganz reichen würde. Doch wurde zu Beginn der Siegerehrung verkündet, dass die besten fünf Mannschaften in der Landesliga 2 starten würden, da eine Mannschaft ihren Platz aufgegeben hatte. So stieg die Hoffnung doch wieder ein kleines bisschen. Am Ende reichte es für einen guten 7. Platz. Mit etwas über zwei Punkten, also zwei Stürzen weniger, hätte es gereicht. Nach erster Enttäuschung können alle trotzdem sehr stolz auf ihre Leistung sein und nach einem weiteren Jahr Gauliga werden wir umso stärker wiederkommen!

Jana Rückert


DTG-Pokalturnen: Turnen vom Feinsten


Wirklich hochklassig ging es beim Kür-Wettbewerb des DTG-Pokalturnens zu. Janine Woeste wurde dabei ihrer Favoritenrolle gerecht und verwies – dank einer sicheren Balken- und einer spektakulären Bodenübung - Leonie Schmedthenke (2./TSG Rheda) und die vierkampf-starke Kira Budde (3.) auf die Plätze. Den besten Sprung zeigte indes Mara Steinborn (10.), dicht gefolgt von Mia Höcke (9./alle DTG). Derart blenden aufgestellt verbuchten die vier Dortmunderinnen bravourös die westfälische Mannschaftsmeisterschaft für sich.

Ein Start-Ziel-Sieg (1./DTG) gelang Maila Rüter bei den Juniorinnen. Sie triumpfierte an drei Geräten; nur am Boden war ihr Amy Joy Diekmann (3./BTW Bünde) um eine Nasenlänge voraus.

In den Jugendklassen hingegen war gegen die starken Holländerinnen kein Kraut gewachsen. Nienke Langehuizen (AK14) turnte mit Doppelsalti in Serie und sensationellen Höhenflügen am Barren, Balken und Sprung knappe 10 Punkte mehr heraus als Nele Bredebusch (2./DTG), die einen gelungenen Wettkampf ablieferte. Auch Dana Coerdt (3./Ak 13) fand in Guusje Mahoor und Shade van Oirschot ihre Meisterinnen. Und in die Phalanx der Orantje-Fraktion der Altersklasse 12 einzubrechen gelang nur Reese Genevièvre Dinter vom BTW Bünde. Lavinia Jaeger (11.) und Ronja Bredebusch (12./beide DTG) – wenn auch mit großem Potential – blieb bei dieser Konkurrenz eher eine Statistenrolle.

Bessere Karten hatten da die Nachwuchsturnerinnen: Carolina Stein und Enja Sandt bildeten die Doppelspitze in der Altersklasse 10 Jahre. Anna Barczi führt die AK9 mit imposanten 60 Punkten an; Elissa Karaca hielt sich als Dritte gut. Beeindruckend setzte sich Laurentina Jaeger (4.) am Sprung und Boden in Szene, das bessere Vierkampf-Ergebnis erzielte indes Elina Kühl (3.) vor Rosalie Beisenherz (6.), Lilit Serger (10.) und Nele Wörmann (12./alle DTG).

Ihren ersten Wettkampf bestritten Carolin Petermeier, Lana Ducksch, Patrizia Pelka und Mele Sandt (alle AK7/DTG).

In den Rahmenwettkämpfen verbuchte Rabia Kurt (2.) einen tollen Einstand vor Helena Siebert (4.) und Pia Donschen (7.). Unter den Top Ten wussten sich in den älteren Jahrgängen auch Sofia Dvorska (5.), Ronja Siebert (7.) und Larissa Hill (10.) zu platzieren.

Landespokal der Vereine

Beim Landespokal der Westfälischen Mannschaften in Rheda-Wiedenbrück konnten die DTG-Turnerinnen sich erneut gegen sieben weitere Mannschaften durchsetzen und sich für den Bundespokal qualifizieren.

Zwei Punkte Vorsprung sorgten für eine ausgelassene innerhalb des Teams mit Joke Bingmann, Dana Coerdt, Sophia Eichelsbacher, Mia Höcke und Mara Steinborn.

„Der große Zusammenhalt und der einende Teamgeist sind entscheidende Faktoren, die zum Sieg und den guten Einzelleistungen beitrugen“, kommentiert Trainerin Janina Ernst. So sicherte sich Mara Steinborn gleich an zwei Geräten, nämlich am Sprung und Schwebebalken, die Höchstwertungen der Kampfrichter. Einen grandiosen Vierkampf lieferte Mia Höcke ab und schob sich in der Einzelwertung verdient an die Spitze des starken Teilnehmerfeldes (52,90 P.). Aber auch Dana Coerdt und Nele Bredebusch trugen durch saubere und sichere Vierkämpfe erheblich zu dem Mannschafterfolg bei. Unverzichtbar am Barren erwies sich Sophia Eichelsbacher.

Da in diesem Wettkampf vier statt der üblichen drei Übungen in die Mannschaftswertung einfließen, wird mannschaftliche Geschlossenheit deutlich honoriert, wovon das DTG-Team profitierte. 

Mit einer zweiten Mannschaft der DTG Dortmund starteten Ronja Bredebusch, Pina Donschen, Alice Martin und Lavinia Jäger. Die junge Equipe um Trainer Mike Graff schaffte es insgesamt auf den 7. Platz.

Wer von den Turnerinnen letztlich in der Auswahlmannschaft des Westfälischen Turnerbundes am 18./19.11.2017 in Krefeld starten darf, ist noch offen. Da der Wettkampf für zwei Altersklassen ausgeschrieben ist (AK12-15 und AK16-29), werden sicherlich einige der erfolgreichen Turnerinnen nominiert werden, da sind sich die Trainer Janina Ernst und Mike Graff sicher!




Erfolgreiches Debüt in der 3. Bundesliga

Ein erfolgreiches Debüt legten die Turnerinnen der KTV Dortmund in der dritten Bundesliga hin. Als Absteiger aus dem zweiten Oberhaus gelang Janine Woeste, Theresa Geiger,Maila Rüter, Kira Budde, Silvie Wentzell und Chloé Casterot als Zweiter hinter dem Turnteam Schwaben ein guter Einstand in der ersten Dritt-Liga-Begegnung in Waging. Bereits die Anreise war spannend, reiste man doch erstmals ruhig und entspannt im Flugzeug an.

Das engagierte, hoch motivierte Team fuhr sein bestes Ergebnis am Sprung ein (50.45 Punkte). Chloé zeigte einen gestreckten Tzukahara mit halber Schraube (13,05 P.) und Janine (13,0P.) einen Überschlag-Salto gebückt. 

Auch am Balken blieben keine Wünsche offen. Theresas Balkenübung überstrahlte alles ( 12,50) und katapultierte die Dreizehnjährige in der Einzelwertung sogar auf den zweiten Platz. Auch Janine Woeste und Maila Rüter legten nach.

Am Barren jedoch schlichen sich einige kleine Fehler ein; nur Theresa konnte hier eine tadellose Übung zeigen, die mit 10,70 Punkten belohnt wurde.

„Die Chance, diese erste Begegnung zu gewinnen, schien durchaus im Bereich des Möglichen“, urteilte Trainerin Jutta Horn, „eine Winzigkeit hat am Boden dafür gefehlt.“ Überzeugend trat Janine Woeste an diesem Gerät auf (12,05 P.).
Mit einem soliden Vierkampf-Ergebnis erwies sich Kira Budde als wichtige Stütze im Hintergrund; vor allem am Sprung und Boden setzte sie mannschaftsintern Zeichen
.

Diese wird die Crew aufzunehmen wissen; im Herbst erst steht die nächste Begegnung an. „Bis dahin will das Team an sich arbeiten und neue Möglichkeiten ausschöpfen“, ist sich die KTV-Trainerin sicher.

Auch die Oberliga-Turnerinnen sind derweil erfolgreich unterwegs: Nachdem sich die KTV Dortmund II bereits zum Saison-Auftakt als Zweiter weit vorn platziert hatte, überzeugten Dana Coerdt, Joke Bingmann, Mia Höcke, Mara Steinborn, Sophie Eichelsbächer und Nele Bredebusch auf ganzer Linie und meldeten Titel-Ambitionen an. Souveräne Leistungen an allen Geräten führten nicht nur zum Tagessieg, sondern auch zu vier Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten TV Ibbenbüren.

Gleich am Sprung kompensierten die Turnerinnen Mia Höcke, Mara Steinborn und Dana Coerdt den Ausfall von Mareike Freund: Mit drei sauberen Tsukaharas holten sie viele wertvolle Punkte und fuhren höchste Mannschaftsergebnis ein.

Auch an den anderen drei Geräten bewiesen die Turnerinnen Mannschaftsstärke: Am Barren kratzte Nele Bredebusch mit 13,00 Punkten an der Tageshöchstnote (13,05 P. von Anna-Marleen Piee/TV Ibbenbüren), dicht gefolgt von Joke Bingmann, die trotz Verlassen des Geräts noch respektable 12,60 Punkte erturnte. Beide Dortmunderinnen zeigten dabei den höchsten Schwierigkeitsgrad der gesamten Liga.

Am Balken überzeugte Dana Coerdt mit einer technisch einwandfreien Präsentation, die mit der Tageshöchtwertung von 13,85 Punkten belohnt wurde.

Perfekte Übung für Lena


 Das Verbandsliga-Team der KTV Dortmund konnte in der zweiten Begegnung seinen sechsten Platz nicht behaupten und rutschte auf Rang 7 ab.

Der Wettkampf begann für die Turnerinnen am Schwebebalken. Zwar zeigte sich der Balken den KTV-Mädchen gegenüber gnädig, so dass es kaum zu Stürzen kam. Allerdings summierten sich viele kleine Wackler, so dass man zunächst im unteren Mittelfeld blieb. Beste Dortmunder Akteurin war an diesem Gerät Ronja Bredebusch mit 12,6 Punkten, zumal sie eine perfekte Verbindung aus Bogengang und Flick-Flick auf dem Balken schaffte. Weitere gute Punkte turnten Alice Martin und Lavinia Jaeger, die aufgrund einer starken Erkältung am Boden und Sprung ihren Startplatz abgeben musste. Schmerzlich vermisst wurde die am Balken souveräne Pia Zimmermann, die verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand. 

Am Boden präsentierte Lena Deska gekonnte Kombinationen aus Überschlag Strecksalto-Hocksalto und erhielt für ihre Übung wertvolle 13,3 Punkte. Im Ganzen fehlen dem jungen Team jedoch momentan noch die Schwierigkeiten, um weiter vorne mitzuspielen. Neben Ronja und Alice kam auch Pina Donschen sturzfrei durch ihre Übungen; insgesamt fiel das Sextett dennoch zurück.

Am Sprung lief indes wenig zusammen; der gelungene Schrauben-Überschlag von Lena Deska reichte nicht, die Lücke, die der Ausfall von Lavinia Jäger und Pia Zimmermann an diesem Gerät gerissen hatte, zu schließen. Alice Martin präsentierte einen hochwertigen Tsukahara, musste aber bei der Landung auf die Matte greifen.

Von diesem Punkterückschlag ließ sich die Mannschaft allerdings nicht aus der Ruhe bringen und zeigte am letzten Gerät, dem Stufenbarren, dass sie hier, wenngleich jüngstes Team unter den Teilnehmern, das Sagen hat: Nur der Tagessieger Detmold erturnte kanpp mehr Punkte an dem Königsgerät der Dortmunder Verbandsliga-Turnerinnen. Lena Deska gelang sogar die drittbeste Wertung am Barren mit 13,10 Punkten mit einer punktgenau geturnten freien Felge innerhalb einer flüssigen Übung. „Das war meine perfekte Übung! Ich habe noch nie so viele Punkte am Barren gehabt“, freute sich die Sechzehnjährige.

Theresa Geyer ist doppelte Deutsche Jugend-Meisterin am Schwebebalken und am Stufenbarren !


Eine faustdicke Überraschung gelang der 13jährigen Dortmunderin Theresa Geyer bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Turnen:  

Nach einem bereits schon sensationellen 5. Platz im Geräte-Vierkampf qualifizierte sie sich für zwei Gerätefinals und erzielte dort die Maximal-Ausbeute: Zwei deutsche Meister-Titel am Schwebebalken und am Balken.

Ihr großes Plus gegenüber der Konkurrenz war dabei ihr stabiles Nervenkostüm. Da sie sich als Zweitbeste für das Schwebebalken-Finale empfohlen hatte, musste sie als Vorletzte auf das nur 10 cm breite Gerät. Doch einmal begonnen, war die Nervosität wie weggeblasen. Der Salto gelang einwandfrei, das freie Rad zimmerte sie auf den Balken und die schwierigen Sprung- und Dreh-Kombinationen plus Abgang folgten wie aus einem Guss.

Als dann die letzte Teilnehmerin vom Schwebebalken abging, war der Triumpf für Theresa perfekt: Deutsche Jugendmeisterin am Schwebebalken – da müssen wir tief in den Dortmunder Archiven suchen, um einen vergleichbaren Erfolg zu finden.

Doch die Erfolgsstory ging noch weiter. Denn so ein Titel verleiht Flügel.

Und so legte Theresa auch am Barren eine gleichermaßen schwierige wie stabile und saubere Übung vor, die nicht zu toppen war. Die Favoriten gerieten ins Straucheln, und "Thea" behauptete sich grandios an der Spitze.

Ein toller Erfolg nicht nur für die Turnerin, sondern auch für die Dortmunder Nachwuchs-Trainerin Filiz Quandel, unter deren Regie Theresa groß geworden ist.

"Seit Anfang des Jahres trainiert Thea beim TuS Chemnitz-Altendorf", erzählt Quandel, "weil sie dort ein deutlich professionelleres Umfeld genießen kann als bei uns am Leistungszentrum Dortmund. Der Titelgewinn zeigt, dass dieser Schritt der richtige war."


Auf Titel-Kurs in der Gauliga I

Nachdem der erste Wettkampf mit überragenden 7 Punkten gewonnen werden konnte, musste das Team mit Sofia Dvorska, Kathrin Ewert, Frederike Halle, Larissa Hill, Fee Pechtel und Helena Siebert im zweiten Durchgang ihre Favoritenrolle als Tabellenführer verteidigen.

Enja Sandt, Carolina Stein, Tyra Kessler, Charlotte Strunck, Siri Quelle und Carry-Ann Bogaczyk bildeten die 2. Mannschaft der Dortmunder Turngemeinde.

Nach einem holprigen Start am Sprung, bei dem nur Frederike Halle die 12-Punkte Marke erreichte, konnte die 1. Mannschaft am Barren, dem zweiten Wettkampfgerät, zur gewohnten Stärke zurückkehren. Mit einer blitzsauberen Übung von Sofia Dvorska, die mit der Tageshöchstwertung (12,75 Punkte) belohnt wurde, holten auch Kathrin Ewert und Frederike Halle viele Mannschaftspunkte, so dass sich das Team im Mannschaftsergebnis mit über einem Punkt von der Konkurrenz absetzen und die fehlenden Punkte vom Sprung teilweise einholen konnte.

Die 2. Mannschaft, als jüngste Mannschaft der Liga, konnte ebenfalls mit sauberen und teilweise hochwertigen Übungen die ersten wichtigen Punkte einholen. Carolina Stein schaffte mit Ihrer Übung die magische 12er Wertung, dicht gefolgt von Enja Sandt.

Am Balken, mit über 2 Punkten Vorsprung zu allen anderen Mannschaften, ging die Aufholjagd der ersten Mannschaft der DTG weiter. Mit 13,35 Punkten schaffte Sofia Dvorska auch hier die Tageshöchstwertung, knapp vor Helena Siebert mit 13,20 Punkten. Die Turnerinnen beider Mannschaften zeigten tolle Übungen mit hohen Schwierigkeiten und holten exzellente Wertungen.

Auch am letzten Gerät, Boden, konnte die 1. Mannschaft überzeugen. Wieder schaffte es Sofia Dvorska, den Kampfrichtern die Höchstnote zu entlocken. Mit viel Ausdrucksvermögen und Dynamik wurde ein fantastisches Mannschaftsergebnis erzielt. Auch die 2. Mannschaft hatte am Boden ihr stärkstes Wettkampfgerät.

Nach klaren Vorsprüngen an Barren, Balken und Boden konnte die 1. Mannschaft der DTG ihren Ambitionen gerecht werden und bleiben - mit über zwei Punkten Vorsprung – auf Titelkurs. Die 2. Mannschaft kam auf den 8. Platz, jedoch mit viel Potenzial einiger Turnerinnen und Luft nach oben!

Vize-Titel erfolgreich verteidigt!

 


- Einmaliges Ergebnis beim Bundesfinale in Berlin -

Couragiert und ambitioniert verteidigten die DTG-Mädchen beim Bundesfinale in Berlin ihren Vize-Meister-Titel im Turnen aus dem Vorjahr und setzten damit ein doppeltes Ausrufezeichen hinter ihre Leistungen.

Mit Maila Rüter, Joke Bingmann und Dana Coerdt waren drei frisch gekürte Westfalenmeisterinnen mit ihrer Schule, dem Goethe-Gymnasium Dortmund, zum Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" gereist. Annika Burghardt und Helena Siebert verstärkten das Trio, um gemeinsam gegen die besten Schulmannschaften der 16 Bundesländer anzutreten.

Direkt am ersten Wettkampftag mussten die Mädchen an die Geräte.

Nach etwas hektischer Anfahrt gelang der Einstieg am Barren nicht ganz nach Wunsch, doch schon am Balken setzte das Team derart eindrucksvolle Akzente, dass man von nun an als Favorit unter den 16 Bundesländern gehandelt wurde. Freie Räder und Salti in verschiedenen Variationen entlockten den Kampfrichtern hohe Wertungsnoten. "Beeindruckend war vor allem die Sicherheit, mit welcher selbst schwierigste Elemente vorgetragen wurden", begeistert sich Sportlehrerin Kirsten Braun.

Der Boden gilt bereits seit Jahren als Domäne der Dortmunderinnen; entsprechend zauberten die fünf Akteure dynamisch ihre ausgefeilten Übungen auf die Matte. "Für den abschließenden Sprung hatte sich das Quintett etwas Besonderes vorgenommen", erzählt Trainerin Steffi Liening, "Vier Tsukaharas sollten der Konkurrenz den Schneid abkaufen." Dies gelang, auch wenn das Team einen Sturz mit in die Wertung einfließen lassen musste.

Danach hieß es einen langen zweiten Durchgang abwarten, bis klar war: Nur die Hamburger Vertretung konnte der homogenen Dortmunder Mannschaft (206,15 P.) Paroli bieten und sich am Ende noch knapp vor das Goethe-Quintett (208,05 P.) schieben.

Einmalig indes die doppelte Vize-Meisterschaft 2016 und 2017 der WK III-Turnerinnen, die seit Beginn der digitalen Ergebnis-Erfassung (2004) ihresgleichen sucht.

Die Berlin-Woche endete mit einem interessanten Besuch des deutschen Olympischen Dorfs von 1936 sowie einem Theaterbesuch im Maskentheater. Ein berauschender Empfang auf dem Bahnhof empfing die Jugend-trainiert-für-Olympia-Crew in der Heimat.



Auf dem Weg zum Bundesfinale nach Berlin sind

Helena Siebert, Dana Coerdt, Maila Rüter, Annika Burghardt und Joke Bingmann, betreut von den Goethe-Lehrerinnen Kirsten Braun und Stefanie Liening.

Mit im Gepäck sind neben dem von der Stadt gestifteten Goethe-Dress alle guten Wünsche von Sozialdezernentin Birgit Zörner (v.l.) und Schulleiter Christof Nattkemper (2. v.l.).

Der Wettkampf findet am Mittwoch, den 3. Mai ab 10 Uhr in der Schöneberg-Halle am Sachsendamm statt.

Unter www.sport-pol-online.de/jtfo werden die aktuellen Resultate der Bundesfinalveranstaltung täglich veröffentlich.


 

Sechster in der Verbandsliga: guter Start mit kleineren Problemen

Neues Team, neuer Start, neues Glück.

Mit den verbandsliga-erfahrenen Turnerinnen Lena Deska und Franziska von Klopotek bildeten Rückkehrerin Pia Zimmermann sowie die vier ehemaligen Landesliga-Akteure Pina Donschen, Lavinia Jaeger, Ronja Bredebusch und Alice Martin  die neue Verbandsliga-Mannschaft.

Am ersten Gerät, dem Schwebebalken, gab es zwar gleich zwei Stürze. Doch zur Überraschung aller erreichten die Turnerinnen hier überragende 37 Punkte! Denn  Pia Zimmermann erhielt hier phänomenable 13 Zähler! Gute Turnschule zahlt sich halt aus - und das erst recht am „Angstgerät“ Schwebebalken.

Danach ging es an den Boden und hier zeigten die vier Turnerinnen gute Übungen; die Strenge des Kampfgerichts sorgte jedoch dafür, dass sich dies nicht in den Punkten widerspiegelte. Verwirrung machte sich breit.

Am dritten Gerät, dem Sprung, überzeugten vor allem die Jüngeren des Teams. Alice Martin zeigte zwei gute Tsukaharas und auch die Überschläge von Pina und Lavinia konnten sich sehen lassen. Lena Deska wartete mit  zwei gelungenen  Schraubensprüngen auf. Auch hier gab es über 35 Punkte als Belohnung. 

Der Barren bildete den Abschluss des Wettkampfes. Hier zeigte  die erst 11 jährige Ronja Bredebusch, was in ihr steckt. Mit 11.45 Punkten turnte sie ein gutes Ergebnise, mit dem sie durchaus mit den Großen mithalten kann – und das, obwohl ihr noch zwei gerätespezifischen Anforderungen fehlen. Trainer Mike Graff ist sich sicher, dass sie diese wohl im nächsten Wettkampf wird zeigen können. Auch die anderen drei Turnerinnen Lena, Franzi und Alice kamen gut durch ihre Übungen.

Am Ende verbuchte die junge Equipe mit 139,55 Punkten einen guten sechsten Platz, wobei die Teams der Plätze 3-5 auch über 141 Punkte nicht großartig hinaus kamen. Was zeigt das?

Schon die Ausmerzung der drei Stürze im Mannschaftsresultat würde ausreichen, um sich für die Relegation auf einen Aufstiegsplatz zu schieben. Der Spielraum nach oben ist also durchaus gegeben. „Wir werden ihn nutzen“, ist sich Trainer Mike Graff sicher, „ und wir werden an unseren Stabilitäts-Problemen arbeiten.“

Jöllenbeck, Laggenbeck, Ravensberg – habt Acht! Wir sitzen euch im Nacken.



Landescup und westfälische Senioren-Meisterschaften 2017

Der Landescup 2017 im sauerländischen Kierspe war Pflicht für alle Turnerinnen, die sich für die Deutschland-Ebene empfehlen und dieses Jahr in Berlin beim Deutschland-Cup dabei sein möchten. Je Landesturnverband qualifizieren sich nur die ersten beiden Podest-Plätze der Leistungsklasse 1 (LK1) in den Altersklassen 12-13, 14-15, 16-17 und 18-29.

Gleichzeitig wurden innerhalb des WTB-Cup die westfälischen Seniorenmeisterschaften aus­geturnt, deren Sieger sich für die Deutschen Seniorenmeisterschaften in Berlin qualifizieren.

Als Überraschungserfolg und mit direkter Qualifikation turnten sich Nele Bredebusch in der Altersklasse 14-15 und Sophia Eichelsbacher in der Altersklasse 16-17 jeweils auf den 2. Platz in ihren Wettkämpfen.  Dabei gelang Nele Bredebusch ein wahres Highlight: Sie turnte die mit Abstand schwierigste Übung am Barren und erzielte – aufgrund eines kleinen Fehlers, demzufolge sie die Übung spontan umbauen musste - die zweithöchste Tageswertung an die­sem Gerät. Diese kleine Scharte wetzte sie am Boden und Balken souverän wieder aus. Alica Martin hingegen kam über den 7. Platz nicht heraus. Am Balken, dem ersten Wettkampf Ge­rät, ließ sie ein paar Zähler liegen, die auch mit einem gelungen Tsukahara am Sprung  nicht wieder aufgeholt werden konnten.

Sophia Eichelsbacher überzeugte in ihrer Altersklasse 16-17 mit einer grandiosen Boden­übung, gespickt mit schwierigen Schraubensalti. Ihr neu erlernter Tsukahara am Sprung brachte das nötige Punktepolster, um am Ende auf dem 2. Platz zu landen. Ihre Team-Kollegin Mia Höcke, nach den ersten drei Geräten noch direkte Verfolgerin, musste mit  mehreren Stürzen vom Balken einen Dämpfer hinnehmen, der sie am Ende einen machbaren Podest-Platz kostete. Lena Deska hingegen turnte nach einem missglückten Start am Boden einen soliden Wettkampf mit einer schwierigen Barrenübung (zweit-höchster Schwierigkeitswert nach Nele Bredebusch), die sie sauber durchzog. Die Übung wurde verdient mit der höchsten Wertung (12,20) in ihrer Wettkampfklasse belohnt.

Für die Jüngsten der DTG, Ronja Bredebusch, Pina Donschen und Lavinia Jäger, war dies der erste Wettkampf in der schwierigen Leistungsklasse 1. „Wir wollten einen ersten Eindruck und Vergleich in dieser Leistungsklasse bekommen. Dass wir mit den vorderen Plätzen noch nicht mithalten können, war uns schon zu Beginn bewusst!“, betonte Trainer Mike Graff. „Für die kommende WTB-Liga konnten wir aber wichtige Erfahrungen sammeln und werden diese Erkenntnisse mit ins Training einbeziehen. Auch Wettkampfstärke kann nur mit Wettkämpfen gewonnen werden!“

In der Altersklasse 50-54, in der nur die drei besten Geräte zum Gesamtergebnis gezählt wer­den, turnte sich Kirsten Braun auf den ersten Platz, wurde Westfälische Seniorenmeisterin 2017 und hat nun das Ticket für Berlin in der Tasche.


DTG-Turnerinnen reisen als Landesmeister der Schulen nach Berlin

 

v.l.: Helena Siebert, Dana Coerdt, Joke Bingmann, Maila Rüter, Annika Burghardt

 

 

 

Achtung, Wiederholungstäter unterwegs! Nun ja: WiederholungstäterINNEN.

Und nun ja: unterwegs erst im Mai. Und unterwegs wohin? Nach Berlin!

 Die DTG-Turnerinnen des Goethe-Gymnasiums Helena Siebert, Dana Coerdt, Joke Bingmann, Annika Burghardt und Maila Rüter schafften nach 2016 nun das Double: Erneut gelang mit dem Landesmeistertitel der Schulen die Qualifikation zum Bundesfinale in Berlin.

Unerwartet souverän verteidigte das Quintett den Titel im benachbarten Rheinland – doch blieb die Stimmung bei der Siegerehrung zunächst noch verhalten.

Erst nach einigen Minuten realisierte das Goethe-Team, welchen Knaller es gerade gelandet hatte. Dann aber brach sich Euphorie Bahn, und der Jubel war groß.

Im Vorfeld hatten die Zeichen nämlich durchaus nicht uneingeschränkt günstig gestanden.  Zum einen blieb die Riege nicht ganz von der Grippewelle verschont, zum anderen klappte im Training nicht alles einwandfrei und drittens schien nach den Vorkämpfen das St.-Michael-Gymnasium Monschau (Regierungsbezirk Köln) übermächtig.

Auch im Wettkampf selbst blieb es spannend bis zur letzten Minute, zumal es die räumlichen Verhältnisse nicht zuließen, die Leistungen des Gegners konsequent mitzuverfolgen.

Vielleicht war das auch einer der Schlüssel zum Erfolg“, urteilt Stefanie Liening, Trainerin und Sportlehrerin am Goethe-Gymnasium, „wir wussten einfach, dass wir alles geben mussten und uns keinen Fehler erlauben durften.“ Begann das Team am Schwebebalken noch etwas verhalten, so fühlte es auf der Bodenmatte schon festen Boden unter den Füßen, bevor es dann am Sprung – unter anderem durch die schwierigen und explosiven Sprünge von Annika und Maila – Selbstbewusstsein tankte. Am Barren brillierte Joke mit blitzsauberer Technik; und nach vier weiteren einwandfreien Übungen hieß es nun warten...

Im Ganzen warf das Goethe-Quintett über fünf Punkte mehr in die Waagschale als ihre Verfolger aus Monschein. Platz drei sicherte sich die Canisiusschule aus Ahaus vor der Hans-Ehrenberg Schule Bielefeld und dem Gymnasium Marienberg aus Neuss. 

 

 



Sieger im Bundespokal der Kunstturnerinnen

 

Die WTB-Auswahl-Mannschaften mit: Von v.l.: Janina Ernst, Veronika Epifanov, Hannah Howest, Annika Burghardt, Johanna Fähndrich, Joke Bingmann und Dana Coerdt, 

h. l.: Mia Höcke, Laura Symalla, Chiara Blomberg, Madeleine Güth, Anika Brüske, Jule Hölscher und Jutta Massmann

 

Sieger im Bundespokal der Jugendturnerinnen wurde die NRW-Mannschaft mit Joke Bingmann, Annika Burghardt, Dana Coerdt (alle DTG) sowie drei rheinischen Aktiven. Damit sicherte sich das Team den Titel im Vergleich mit allen Landesturnverbänden Deutschlands – ein einmaliger Erfolg für die junge Mannschaft! 

In der inoffiziellen Einzelwertung gelang Joke Bingmann (8. Platz) und Annika Burghardt (9. Platz) der Sprung unter die Top-10-Plätze; Dana Coerdt, jüngste Turnerin im Team (Jahrgang 2004), behauptete sich auf einem respektablen 13. Platz im Teilnehmerfeld. „Ein richtungsweisender Triumph“, war Trainerin Janina Ernst ganz aus dem Häuschen, „und ein Zeichen, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Goethe-Gymnasium als NRW-Sportschule auszahlt.“ Denn die junge Garde nutzt das Angebot, ihr Trainingspensum um zweimaliges Vormittagstraining mit intensiver Betreuung zu erweitern. So beeindruckte Joke mit einer der besten Barrenübungen; nicht minder schwierig turnte Dana am Boden. Auf dem Balken steuerte die sicher agierende Annika Burghardt wichtige Punkte bei.

In der Altersklasse 16-29 Jahre hatte sich Mia Höcke (KTV) in der Qualifikation für die Auswahlmannschaft des WTB empfohlen. An ihrem Paradegerät, dem Sprung, bestätigte sie das in sie gesetzte Vertrauen; die sich harmonisch präsentierende Mannschaft erzielte den vierten Platz im Ländervergleich.  

Nun wollen die Turnerinnen  die wertvolle Erfahrung für die kommende Wettkampfsaison nutzen; Turnerinnen und Trainer haben einen guten Einblick in den Vergleich auf Bundesebene bekommen.  

 

DTG-Mädchen Schlusslicht in der Bundeliga

Die rote Laterne tragen weiterhin die Kunstturnerinnen der DTG, die mit der KTV in der zweiten Bundesliga der Turnerinnen starten.

Zwar gestaltete sich das Ergebnis beim zweiten Liga-Durchgang in Stuttgart knapp, aber unter dem Strich gewannen die DTG—Mädchen Maila Rüter, Mareike Freund, Kira Budde, Janine Woeste und Theresa Geyer, keine Tabellenpunkte.

Wenn am kommenden Samstag bei der letzten Bundesliga-Begegnung der regulären Saison kein Wunder geschieht, müssten die Mädchen den direkten Weg in die 3. Bundesliga antreten.

Trotzdem kann Trainerin Jutta Horn den Damen ihren Kampfgeist nicht absprechen: „Die Mädchen sind geschlossen aufgetreten und haben sich ordentlich präsentiert. Leider müssen wir bis auf weiteres auf Kira Franze (Auslandsjahr) und Cara Bierwirth (verletzt) verzichten, so dass wir über nur wenig Reserven zum Draufsatteln verfügen.“

Für Theresa war es nach langer Verletzungspause der erste Einsatz auf Bundesliga-Niveau. „Ihre Balkenübung war schon sehr ansprechend und wurde mit 11,95 Punkten belohnt“, lobt Horn. Ein weiterer Einsatz am Boden brachte noch nicht die erhofften Punkte, zumal die Kampfrichter ein Element übersahen. Einen kompletten Vierkampf turnten Janine Woeste und Kira Budde.

Kira glückte ein Wettkampf ohne große Fehler, während Janine am Schwebebalken gut durch ihr Programm kam, aber Punktabzug durch einige Landungsfehler in Kauf nehmen musste.

Mareike Freund steuerte einen gelungenen Sprung über den Tisch bei, mit dem sie ein Leistungsniveau zeigte, das dem ersten Drittel des Teilnehmerfeldes gerecht wurde; ähnlich gut agierte hier Janine Woeste (beide 12,75 P.). Maila hielt sich am Barren schadlos. 

Achillesferse der Dortmunderinnen bleibt das Barrenturnen, wo die Konkurrenz einfach schwieriger und sicherer turnt; auch am Boden wäre noch Luft nach oben.

Ob wider Erwarten doch noch ein Sprung in die Relegationsrunde möglich ist, wird sich am kommenden Samstag bei der letzten Bundesliga-Runde in Heidenheim entscheiden.

Als Aufsteiger gleich aufs Treppchen

Als Aufsteiger gleich Vize-Meister der Verbandsliga – das schafften die Turnerinnen der DTG mit Zoe Lüdke, Lena Deska, Mia Höcke, Franziska von Klopotek und Sophia Eichelsbächer. Die Freude bei den Aktiven wie auch bei Trainerin Janina Ernst war groß, zumal die Sportlerinnen im Wettkampf Glanzpunkte setzten.

Insbesondere Mia Höcke hatte daran großen Anteil, markierte sie doch mit ihrem unübertroffenen Tsukahara am Sprung die Maßstäbe. Dass ihr Salto-Bewegungen liegen, zeigte sie auch am Schwebebalken, wo sie das schwierige Element auf dem 10cm breiten Gerät fehlerfrei darbieten konnte.

Überhaupt gelang es dem Team hervorragend, dieses anspruchsvolle Gerät zu meistern: Sophia schloss ihre mit einem Überschlag gespickte Vorstellung mit einem gelungenen Schraubensalto ab und auch Franziska kam – ähnlich wie am Barren - fehlerfrei durch ihre Übung. 

Der Schlussspurt am Boden offenbarte dann ein wahres Feuerwerk an Drehungen, Schrauben, Salti und Sprüngen, mit dem sich das Quintett auf Platz zwei katapultierte.

Die wahre Stärke liegt darin, dass die Mannschaft über die Jahre zusammengewachsen ist; sportlich wie menschlich passt alles zusammen“, freut sich Trainerin Janina Ernst, die nun bereits die Relegation zum Aufstieg in die Oberliga am 6. November im Blick hat.

In dieser tummelt sich bereits die DTG-Turnerinnen Nele Bredebusch, Joke Bingmann, Annika Burghardt, Dana Coerdt und Luisa Kaltwahser. Das Quintett legte am Saisonende einen Sensationserfolg hin, indem es – aufgrund von Wettkampf-Verzögerungen zu nachtschlafender Zeit – den dritten Durchgang mit einem deutlichen Sieg beendete. Damit sprang das Team in der Tabelle auf Rang drei hoch und hat sich aller Relegations-Sorgen entledigt.

Die entscheidenden drei Punkte Vorsprung holten die fünf Turnerinnen am Stufenbarren: Nele Bredelief zu fulminanter Form auf, dynamisch wirbelte sie variationsreich zwischen den Holmen und schloss mit einem hohen Unterschwung-Salto ab – die Kampfrichter zückten mit 13,55 Punkten die höchste Barren-Wertung des Tages.  Joke Bingmann blieb mit einer technisch sauberen und ähnlich schwierigen Übung der Clubkameradin dicht auf den Fersen, kann aber noch nicht mit einem so anspruchsvollen Abgang aufwarten. „Der Knoten ist geplatzt“, freut sich auch der zuständige Trainerstab.

Annika Burghardt sorgte mit ihrem hohen Tsukahara am Sprungtisch dafür, dass die DTG am Sprung ungeschlagen blieb.

Dass die hohen Balken-Wertungen an andere Teams gingen, ließ die Dortmunderinnen angesichts ihres unerwarteten Erfolgs gleichgültig: Rang 3 in der Abschluss-Tabelle der Oberliga bedeutet für die jungen Damen, die noch im letzten Jahr mit Rang 7 begannen, ein aller Ehren würdiges Resultat, umso mehr, als durch die Auflösung der NRW-Liga vier leistungsstarke Clubs das Teilnehmerfeld auf 12 erweitert hatten.   

Kontakt:  Kirsten Braun, Markbauernstr. 69a, 44267 Dortmund, Tel. 0231-48 48 10 / E-Mail: k_braun_do@t-online.de

  

 Überraschungserfolg der  KTV-Turnerinnen 

Einen überraschenden Erfolg feierte das Team der KTV Dortmund am vergangenen Samstag (10.09.2016) beim Landespokal der Westfälischen Mannschaften im Turnzentrum Bochum.

Bei saunaähnlichen Temperaturen in der Halle und verlängerten Wartezeiten an den Geräten aufgrund der vielen gemeldeten Mannschaften startete das Team der KTV Dortmund nicht unter den besten Voraussetzungen in den Wettkampf am Zittergerät Balken. Trotz nicht immer fehlerfreier Übungen konnte das Team erste wertvolle Punkte im Wettkampf erturnen.

Am Boden wurden die Dortmunderinnen nicht mit den erwarteten Punkten belohnt, doch holte das mit Dana Coerdt, Joke Bingmann und Nele Bredebusch noch sehr junge Team dann aber an den letzten beiden Geräten - Sprung und Barren – auf. So konnten sie sich in der Mannschaftsleistung an diesen Geräten direkt hinter dem Regionalligisten aus Wüllen platzieren. „Damit ist auch ein erster guter Vergleich für die kommenden Wettkämpfe sichtbar: Unsere jungen Turnerinnen brauchen sich mit ihren Leistungen nicht hinter den „Großen“ zu verstecken“, lobte die Trainerin Janina Ernst.

Dana Coerdt turnte einen sicheren und sauberen Vierkampf und kam mit ihren 49,750 Punkten auf den 4. Platz der Einzelwertung, Mia Höcke mit nur 0,05 Punkten dahinter auf Rang  6.

Auch Joke Bingmann zeigte einen tadellosen Vierkampf und schaffte es als Achte damit ebenfalls unter die Top 10. Nele Bredebusch, Luisa Kaltwahser und Annika Burghardt, die jeweils an 3 Geräten starteten, komplettierten die Mannschaft.

Da dieser Wettkampf als Qualifikation für den Bundespokal der Landesturnverbands-Mannschaften galt, bleibt die Frage noch offen, wer von den Turnerinnen in der Auswahlmannschaft des Westfälischen Turnerbundes am 26./27.11.2016 in Krefeld starten darf.

Dana Coerdt turnt ein freies Rad auf dem Balken